Der Berg Mokoto<\/strong> (\u85fb\u7434\u5c71, Mokotoyama)\u00a0befindet sich in Koshimizu-cho<\/strong>, Hokkaido<\/strong>; der ganzj\u00e4hrig ge\u00f6ffnete Wanderweg ist in einer 40-min\u00fctigen Autofahrt vom Flughafen Memanbetsu<\/strong> aus erreichbar. Vom farbenfrohen Rasthaus Highland Koshimizu 725<\/strong> aus, wandert ihr in etwa zwei Stunden bis zum Gipfel, der auf 1000m Seeh\u00f6he liegt. Achtet darauf, etwas zum Trinken mitzunehmen, bevor es mit dem Wandern in Hokkaido losgeht und wir einen der besten Wanderspots<\/strong> besuchen.<\/p>\n\n\n\n
Dieser Artikel ist eine vierteilige Serie \u00fcber das Reisen innerhalb von Koshimizu. Findet weitere Sehensw\u00fcrdigkeiten und Aktivit\u00e4ten beispielsweise im Koshimizu Genseikaen und entdeckt die Wildblumen und V\u00f6gel<\/a><\/strong> im Park, besucht einen T\u00f6pferworkshop<\/strong><\/a>, der sich perfekt f\u00fcr Anf\u00e4nger eignet, und macht mit an einer gef\u00fchrten Radtour durch die atemberaubende Naturlandschaft vom \u00f6stlichen Hokkaido<\/a><\/strong>.<\/p>\n\n\n
Der Aufstieg ist ziemlich gleichm\u00e4\u00dfig und bietet eine sch\u00f6ne Aussicht auf ein paar Seen und die umliegenden Berge<\/strong>. Es befinden sich die Berge Unabetsu<\/strong> (1.419 m) und der Shari (1547 m)<\/strong> im Osten und der See Kussharo<\/strong> im S\u00fcden. Der Berg Shari geh\u00f6rt zu den 100 ber\u00fchmtesten Bergen Japans<\/strong><\/a> und zieht Bergsteiger aus ganz Japan und der Welt an. Er ist ein bisschen schwieriger zu erklimmen, als der Mokoto, der wiederum ideal f\u00fcr Wanderer jeden Alters und jeden Levels ist.<\/p>\n\n\n\n
An der M\u00fcndung des Weges befindet sich eine Treppe, an deren Spitze eine kleine Box zu finden ist. Darin befindet sich ein Bestandsbuch, \u00e4hnlich wie ein G\u00e4stebuch, das alle Bergsteiger ermutigen soll, sich auf ihrem Weg nach oben und auch wieder nach unten einzutragen. Mein Reiseleiter vom Koshimizu-cho Tourismusb\u00fcro schrieb unsere Namen und Startzeit rein, bevor wir unsere ersten Schritte in den Waldweg machten.<\/p>\n\n\n\n
An den Seiten des Weges befinden sich gr\u00fcne Gr\u00e4ser, gro\u00dfes Bergblattgem\u00fcse namens fuki-no-ha<\/em> (oft als zansai<\/em> in der lokalen K\u00fcche eingelegt) und wei\u00dfe Birken, genannt dakekanba<\/em>. Mein Reiseleiter erkl\u00e4rte mir, dass die wei\u00dfe Birke sehr herzhaft ist und sich als gutes Brennholz f\u00fcr den sehr kalten Winter in Hokkaido<\/strong> eignet. Hier und da ragte die wei\u00dfe Rinde zwischen dem leuchtenden Gr\u00fcn hervor.<\/p>\n\n\n\n
Auf dem Weg h\u00e4lt mein Reiseleiter an, um mir Blumen in voller Bl\u00fcte zu zeigen. Vielleicht k\u00f6nnte man sie \u00fcbersehen, aber manchmal ist es gut einen Zwischenstopp einzulegen, um zu Atem zu kommen und nach unten zu schauen, w\u00e4hrend der Weg beginnt, sich zu neigen. Es gibt kleine wei\u00dfe Blumen, genannt gozen-tachibana<\/em> und violett-blaue Blumen namens sumire<\/em>.<\/p>\n\n\n\n
Ich konnte getrost sagen, dass mein Reiseleiter sehr gut informiert war \u00fcber die \u00fcppige Pflanzenwelt des Berges und wie sie sich mit den Jahreszeiten ver\u00e4ndert. Er wies auf B\u00e4ume hin, die eine Art Berg-Kirschbl\u00fcte<\/em><\/strong> waren und im Fr\u00fchling bl\u00fchen und dann noch ein Baum, der im Herbst tiefrot wird.<\/p>\n\n\n\n
Etwa 500m in den Pfad hinein, befindet sich eine kleine \u00d6ffnung mit einer felsigen Lichtung, wo wir eine Pause machten. Es ist ein sch\u00f6ner kleiner Ort, um etwas Wasser zu trinken und ein paar Minuten zu sitzen. Die Gegend \u00fcberblickend, befindet sich eine kleine Buddha-W\u00e4chter-Statue mit Gaben von anderen Wanderern vor uns, auf der Lichtung. Ich liebte diese subtilen Erinnerungen an das traditionelle Japan.<\/p>\n\n\n\n
Wir gingen weiter und je h\u00f6her wir stiegen, desto mehr sahen wir vom Kussharo-See. Die Mitte des Sees nennt sich Nakajima<\/strong>, w\u00f6rtlich \u00fcbersetzt „Inselmitte“. Hinter diesem See, im S\u00fcdosten, befindet sich der kleinere, aber viel tiefere See Mashu<\/strong>, der schwer zu sehen war im fr\u00fchen Sommerdunst des Tages, an dem wir wandern waren. Als Silhouette hinter dem Kussharo-See erhebt sich ein Berg, der wie der Fuji<\/strong> geformt ist und Meakan<\/strong> genannt wird.<\/p>\n\n\n\n
Es gab ein paar weitere Auf- und Abstiege, bis wir kurz vor dem Gipfel die Lichtung erreichten. Familien sa\u00dfen hier, genossen die Aussicht und a\u00dfen zu Mittag. Von hier aus war es nur noch ein kleines St\u00fcck bis zum Gipfel. Nachdem wir ein paar Bilder vom Gipfel des Berges gemacht hatten, um unseren Erfolg zu beweisen, drehten wir um und begannen unseren Abstieg.<\/p>\n\n\n
Mein Tourleiter zeigte auf ein paar Schwalben, genannt amatsubame<\/em>, die ein Zeichen daf\u00fcr waren, dass Regen kam. Unter den B\u00e4umen sangen uguisu<\/em>-V\u00f6gel. Ihre Rufe sind leicht zu erkennen, da sie oft als Aufnahmen an Bahnh\u00f6fen oder Zebrastreifen in der Stadt verwendet werden, aber hier waren es die Originale. Ein paar Falken flogen \u00fcber das gr\u00fcne Tal, als wir uns auf den R\u00fcckweg machten.<\/p>\n\n\n\n
Fast zur\u00fcck am Ausgangspunkt, in der Mitte des Pfades, war eine kleine Bergmaus oder auch ezo-yachinezumi<\/em> genannt. Kein bisschen \u00e4ngstlich in unserer Gegenwart, posierte sie f\u00fcr ein paar Bilder, bevor sie zur\u00fcck in den Wald huschte.<\/p>\n\n\n\n
Nach anderthalb Stunden Aufstieg zum Gipfel, dauerte es nur noch 30 Minuten, um wieder zur\u00fcck zu kommen. Wir hielten an und dokumentierten unsere Zeit im Bergf\u00fchrerbuch, bevor wir eine Pause im Highland Koshimizu 725 machten. An diesem Rastplatz holten wir uns ein Eis zur Feier des Tages und genossen die Aussicht, w\u00e4hrend wir auf rustikalen B\u00e4nken aus Baumst\u00e4mmen sa\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n
Bevor wir den Berg Mokoto<\/strong> wieder verlie\u00dfen und ins Auto stiegen, atmete ich noch einmal tief die frische Luft ein und nahm die Aussicht in mir auf.<\/p>\n\n\n\n
Gesponsert von der Koshimizu Tourism Association<\/em><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"
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