Da drahtloses Verbundensein für viele Reisende immer unentbehrlicher wird, ist Japan dem Zeitgeist gefolgt und hat kostenloses WiFi und öffentliche Hotspots in seinen prominentesten Reisezielen stetig ausgebaut. Hotels, Restaurants, Lebensmittelläden, Bahnhöfe und Einkaufszentren sind seitdem alle mit kostenlosen WiFi-Optionen für Besucher wie auch Einheimische ausgestattet. Zudem helfen kostenlose Apps bei der Suche und verbinden sogar automatisch mit dem nächstgelegenen Hotspot.

Trotz der wachsenden Zahl kostenloser und zahlungspflichtiger öffentlicher WiFi-Spots wünschen sich die meisten Reisenden eine einheitlichere Form der drahtlosen Konnektivität, ob sie nun durch städtische Straßen wandern oder sich in die Idylle des ländlichen Japans aufmachen.

Hier sind die besten Wege, während einer Japan-Reise stets verbunden zu bleiben:

  1. Mit dem eigenen Handy
  2. Ein Handy mieten
  3. Ein Pocket WiFi mieten
  4. Eine SIM-Karte kaufen
  5. Tipps und Tricks

Hier findet ihr eine kurze Zusammenfassung, was am besten zu welcher Art Person passt:

Ein Handy mietenFür Kurzzeitreisende (30 Tage oder weniger), die eine örtliche Telefonnummer benötigen, um eine Anzahl an Anrufe tätigen und empfangen zu können.
Ein Pocket Wifi mietenFür Mitglieder einer Reisegruppe oder diejenigen, die über mehrere WiFi-taugliche Geräte verfügen.
Eine SIM-Karte kaufenFür Alleinreisende mit nur einem Gerät oder diejenigen, die unabhängig von ihren Mitreisenden reisen möchten, ohne die Verbindung zu verlieren.

Mit dem eigenen Handy

Die meisten modernen 3G- und 4G-fähigen Telefone sind mit Japans Mobilfunknetzen kompatibel, so dass eine Verbindung über das eigene Handy eine bequeme Wahl ist. Anstatt exorbitante Roaming-Gebühren des Mobilfunkanbieters daheim zu bezahlen, entscheiden sich die meisten Besucher Japans für eine SIM-Karte (ein kleiner Chip, der im Handy installiert ist) oder ein sogenanntes Pocket WiFi (ein tragbares elektronisches Gerät, das ein drahtloses Netzwerk aufbaut). Denkt daran, dass euer Telefon entsperrt sein muss (nicht unter Vertrag mit dem Mobilfunkanbieter eures Ursprungslandes), damit eine neue SIM-Karte ihre Funktion erfüllen kann. Dies solltet ihr vor Antritt eurer Reise nach Japan mit dem jeweiligen Mobilfunkanbieter abklären.

Einige Technologien in älteren Telefonmodellen sind möglicherweise nicht mit Japans Mobilfunkfrequenzen kompatibel, so dass es ratsam wäre, sich vor der Anreise ausreichend zu informieren. Websites wie WillMyPhoneWork.net machen es möglich, mittels Eingabe der Marke und Modellnummer eures Handys die Kompatibilität mit Japans Funknetz zu überprüfen. Viele Anbieter von SIM-Karten und Pocket WiFis listen zudem alle kompatiblen Handys auf ihrer firmeneigenen Webseite auf.

Falls der Mobilfunkanbieter eures Heimatlandes über ein angemessenes internationales Roaming-Paket verfügt und ihr ein gemäßigter WiFi-Nutzer seid, kann es sich bei den öffentlichen Hotspots um eine etwas kostengünstigere Methode handeln, wenn auch nicht unbedingt um die bequemste.

Ein Handy mieten

Falls ihr ein gesperrtes oder anderweitig inkompatibles Mobiltelefon besitzt, bietet das Mieten eines Handys eine einfache Möglichkeit für Kurzzeitbesucher, verbunden zu bleiben. An den Kiosken der wichtigsten Flughäfen Japans könnt ihr am selben Tag der Ankunft ein Handy mieten. Hierzu benötigt ihr lediglich eine Kopie eures Reisepasses und eurer Kreditkarte. Die Handybestände an diesen Kiosken sind in der Regel für Online-Bestellungen reserviert, so dass der Lagerbestand vor allem in der Hochsaison begrenzt sein kann. Eine Vorbestellung ist die zuverlässigere Wahl, wenn ihr eure Reise mit einem Telefon in der Hand starten möchtet. Die Tarife sind in der Regel günstiger, bucht man online, und das Handy kann zur Abholung in euer Hotel oder an den Flughafenkiosk geliefert werden.

Die Mehrzahl der großen Netzwerkanbieter, wie Docomo oder SoftBank, und große Elektronikgeschäfte wie Bic Camera oder Yodobashi Camera bieten nur langfristig Aufenthaltsberechtigten mit einer gültigen Aufenthaltskarte den Handyverleih an. Wenn ihr euch bereits in der Stadt befindet, ist es am einfachsten, eine Online-Reservation vorzunehmen und euer temporäres Miettelefon am jeweiligen Lieferort abzuholen.

Basiskosten und Dienstleistungen

Unternehmen bieten eine Vielzahl von Sprach-, Text- und Datentarifen an. Hierbei liegen die täglichen Gebühren zwischen 200 – 500 Yen für Klapphandys und zwischen 1.000 – 2.000 Yen für Smartphones. Einige Unternehmen können eine anfängliche Mietgebühr erheben, mit zusätzlichen Gebühren für Anrufe, SMS und Datennutzung. Ausgehende Inlandsgespräche kosten zwischen 40 und 100 Yen die Minute, während eingehende Anrufe in der Regel kostenlos sind. Internationale Anrufe hängen vom Land ab, liegen in der Regel aber zwischen 100 und 500 Yen pro Minute.

Sprachtarife und wie man eine örtliche Handynummer bekommt

Zufälligerweise ist das Mieten eines Handys in Japan auch der einfachste Weg, eine ganz eigene örtliche Telefonnummer zu bekommen. Dies macht das Angebot zu einer großartigen Option, wenn ihr während eurer Reise mehrere Anrufe tätigen und empfangen möchtet.

Im Allgemeinen sind Sprachtarife für Kurzzeitbesucher aufgrund japanischer Bestimmungen begrenzt, so dass viele Handyverleiher nur eine Mietdauer von bis zu 30 Tagen gestatten. Wenn ihr länger bleibt, ist eine SIM-Karte, die auf einem entsperrten Telefon läuft, mit internetbasierten Sprachdiensten wie Skype oder WhatsApp auf lange Sicht kostengünstiger. Langzeitmietverträge sind in der Regel für Einwohner mit einer gültigen Aufenthaltskarte bestimmt, obwohl auch diese auf günstigere Möglichkeiten zurückgreifen, um in Verbindung zu bleiben, wie z. B. den Abschluss langfristiger Verträge mit Mobilfunkanbietern.

Ein Pocket WiFi mieten

Ein Pocket WiFi (auch persönlicher WiFi-Router, persönlicher Hotspot oder mobiles WiFi genannt), ist ein tragbares Gerät, das euer eigenes privates WiFi-Signal erzeugt. Es ist keine Einrichtung erforderlich, sondern erfordert lediglich ein Passwort für den Zugang und ermöglicht es mehreren Geräten, sich gleichzeitig mit seinem drahtlosen Netzwerk zu verbinden – praktisch, wenn ihr in einer Gruppe unterwegs seid oder mehr als ein Gerät besitzt (z.B. Smartphone, Laptop, Tablet). Es ist auch eine großartige Option, wenn ihr ein gesperrtes oder inkompatibles Telefon besitzt. Das Gerät kann je nach Unternehmen an einem Flughafenkiosk zurückgegeben oder per Post retour geschickt werden.

Wo ein Pocket WiFi gemietet werden kann

Für eine Abholung am selben Tag bieten die großen japanischen Flughäfen (wie Haneda, Narita, Kansai und Fukuoka) Pocket WiFi Mietstationen an, der ihr schon kurz nach eurer Ankunft begegnen werdet. Aufgrund der Flughafensteuer, die auf diese Kioske erhoben wird, werden im Vergleich zu Online-Bestellungen höhere Preise erhoben. Da es weniger Anbieter und einen begrenzten Bestand gibt, besteht das Risiko, den Flughafen ohne ein Gerät in der Hand verlassen zu müssen.

Die Online-Bestellung bietet weitaus günstigere Tarife und das Gerät kann direkt an eurem Ankunftsflughafen abgeholt werden. Ein anderer Abholungsort, z. B. ein Postamt oder euer Hotel, kann ebenso angeben werden. Achtet darauf, die Geschäftszeiten mit eurer Ankunftszeit zu vergleichen, damit ihr nicht außerhalb der Öffnungszeiten an eurem ausgewählten Ort ankommt. Einige Unternehmen legen dem Handy ein kostenloses Stromkabel bei und, bei Unternehmen, die das Zurückschicken per Post erlauben, ebenso einen frankierten Rücksendeumschlag.

Einige Drittfirmen, die Handys an Kurzzeitbesucher vermieten, gestatten eine Abholung direkt an der jeweiligen Geschäftsstelle, wofür jedoch eine Vorbestellung vorausgesetzt ist. Große japanische Mobilfunkanbieter wie SoftBank und Docomo stellen WiFis für Kunden zur Verfügung, die von der Straße aus hereinspaziert kommen, jedoch sind diese normalerweise für Anwohner mit einem gültigen Wohnsitznachweis vorgesehen.

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Pocket WiFi Kosten und Tarife

Die meisten Pocket WiFis verwenden 4G- oder 4G-LTE-Netzwerke, wobei Tarife je nach Datenmenge, Download- und Upload-Geschwindigkeiten, Anzahl der Geräte, die ihr hinzufügen könnt, und Batterielebensdauer variieren. Es gibt Pläne, die einen Datenlimit auf Tagesbasis oder unbegrenzte Daten für eine bestimmte Anzahl von Tagen vorsehen. Ein 20-GB-Tarif für 5 Tage kann mindestens 1.900 Yen kosten, ein Tarif mit unbegrenzter Datenmenge kann hingegen 5.000 Yen für 5 Tage oder eine andere festgelegte Zeitspanne kosten. Obwohl die Kosten für ein Pocket WiFi im Vergleich zu einer SIM-Karte am oberen Ende der Skala liegen, kann die Aufteilung der Kosten eine wesentlich sparsamere Wahl für alle Mitreisenden sein.

Die Pocket-WiFi-Tarife bieten im Vergleich zu SIM-Karten großzügigere Download- und Upload-Geschwindigkeiten, was sie zu einer ausgezeichneten Option für datenlastige Benutzer macht, die beispielsweise gerne Videos streamen und Online-Games spielen. Die maximalen Download-Geschwindigkeiten reichen von 100 – 600 Mbps (Megabyte pro Sekunde) und 10 – 50 Mbps für maximale Upload-Geschwindigkeiten. Je nach Anbieter können zwischen 5 und 15 Benutzer gleichzeitig auf das Gerät zugreifen. Die Akkulaufzeit kann zwischen 3 und 9 Stunden betragen.

Fast alle Tarife, einschließlich derer mit unbegrenzter Datenmenge, werden eine Art Fair-Use-Richtlinie haben. Das bedeutet, dass eure Verbindung verlangsamt wird, sobald ihr ein bestimmtes Datenlimit überschritten habt. Andere Benutzer können so trotzdem vom Tarif Gebrauch machen, auch wenn das Limit von einem datenlastigen Nutzer überschritten wurde. Somit werdet ihr nicht vollständig vom Netz abgeschnitten, sondern besitzt lediglich eine begrenztere Bandbreite, was zu einer langsameren Verbindung führt. Unternehmen werden diese Informationen in ihren Tarif-Spezifikationen auflisten, und wenn nicht, fragt ihr am besten einfach nach.

Eine SIM-Karte kaufen

Wenn ihr alleine reist, nur ein Gerät besitzt oder schlicht die Flexibilität, sich bei Bedarf von eurer Reisegruppe zu trennen, ohne von einem Pocket WiFi getrennt zu werden, bevorzugt, ist eine SIM-Karte genau die richtige Wahl. Zur Einrichtung gehört die Installation eines kleinen elektronischen Chips im Handy und eine Anpassung der handyeigenen APN-Einstellungen. Ein geeigneter SIM-Karten Tarif hängt natürlich von der Art des Benutzers ab, wobei einige Pläne für gemäßigte Benutzer eher in Frage kommen als andere Pläne, die spezifisch für Nutzer mit einem hohen Datenaufkommen vorgesehen sind. Zu einem hohen Datenkonsum zählen das Nutzen von Online-Karten, Übersetzungsapps, das Hochladen von Bildern, Streaming und andere datenintesive Aktivitäten.

Wo eine SIM-Karte gekauft werden kann

Eine der bequemsten Möglichkeiten, eine SIM-Karte zu erwerben, ist die Option des Online-Kaufs, nach Abschluss dessen die Karte an einem der internationalen Flughäfen Japans bereitliegt und nur darauf wartet, installiert zu werden. Bringt einfach den QR-Code, den ihr nach dem Kauf erhalten habt, und euren Reisepass zum Flughafenkiosk. Ein hilfsbereiter Mitarbeiter wird euch daraufhin bei der Installation eurer japanischen SIM-Karte behilflich sein.

Prepaid-SIM-Karten können auch an speziell vorgesehenen Kiosken in großen japanischen Flughäfen abgeholt werden. Da viele dieser Kioske, insbesondere in der Hochsaison, nur über einen geringen Vorrat verfügen, ist eine Online-Bestellung aus Gründen der Bequemlichkeit, niedrigerer Online-Tarife und ohne Wartezeit auf jeden Fall die bessere Methode. Sie können am Ankunftsflughafen, in einem Postamt, Hotel oder an einem bestimmten Abholort abgegeben werden und je nach Unternehmen weggeworfen oder mit einem vorfrankierten Rücksendeumschlag, der in eurem SIM-Karten-Kit enthalten ist, per Post zurückgeschickt werden.

An einigen größeren Flughäfen gibt es auch bequeme SIM-Kartenautomaten. Es empfiehlt sich, sich hier mit den Einrichtungsprozessen vorab vertraut zu machen, da ihr nicht die gleiche Unterstützung wie bei einer Online-Bestellung oder an einem Flughafenkiosk erhalten werdet.

Wenn ihr euch bereits in der Stadt befindet, bieten große Elektronikgeschäfte wie Yodobashi Camera und Bic Camera Kurzzeit-SIM-Karten für Besucher an. Diese erfordern oft eine Einrichtungsprozedur auf Japanisch, aber freundliches Personal wird euch wahrscheinlich durch den Prozess leiten können.

SIM-Karten Kosten und Tarife

Die Tarife hängen von der Gesamtdatenmenge, der Mietdauer und den jeweiligen Tageslimits ab. Zum Beispiel kann ein gemäßigter Nutzer einen Plan von 100 MB pro Tag für 2.500 Yen erhalten, und einem intensiver Nutzer stehen hingegen unbegrenzte Daten für 4.500 Yen über einen Zeitraum von 8 Tagen zur Verfügung. Bei unbegrenzten Datenplänen gibt es eine Art Fair-Use-Richtlinie, die eure Verbindung verlangsamt, sobald ihr das Datenlimit (oft ein Tageslimit) überschritten habt. Wenn ihr nicht gerade große Dokumente herunterladet oder viele Videos streamt, werden andere gemäßigtere Aktivitäten wie Surfen oder die Nutzung von Apps wahrscheinlich nicht beeinträchtigt. Unternehmen werden diese Informationen in ihren Tarif-Spezifikationen auflisten und können ansonsten direkt angefragt werden.

Bei den meisten SIM-Karten Tarifen handelt es sich nur um Datenpakete, da japanische Vorschriften die Verfügbarkeit von Sprachtarifen für Kurzzeitbesucher beschränken. Es ist zwar nicht auszuschließen, eine Kombination aus SIM-, Sprach- und Datentarif zu finden, aber die meisten Nutzer, die gelegentlich Inlands- und Auslandsgespräche führen möchten, entscheiden sich für einen reinen Daten-SIM-Tarif und nutzen internetbasierte Sprachdienste wie Skype und WhatsApp. Wenn euch eine örtliche Telefonnummer wichtig ist, können ihr mit Skype Number sogar eine japanische Telefonnummer vor Ort als Teil eines Abonnements erwerben.

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Eine SIM-Karte mit einem entsperrten Handy benutzen

Um eine SIM-Karte zu verwenden, stellt zuerst sicher, dass euer Handy entsperrt ist und nicht bei eurem Mobilfunkanbieter zu Hause unter Vertrag steht. Wenn ihr momentan euren Vertrag “abbezahlt”, der bei eurem Handy inklusive war, so ist es wahrscheinlich im gesperrten Zustand. Zudem würde bei Vertragsbeendigung eine Gebühr erhoben werden. Wenn ihr euer Telefon direkt im Geschäft der jeweiligen Marke (Samsung oder Apple Store) erworben habt, ist euer Telefon wahrscheinlich entsperrt. Falls ihr euch nicht sicher seid, überprüft eure Telefoneinstellungen oder wendet euch an euren Netzbetreiber.

Wie man bei einem iPhone überprüft, ob es entsperrt istWie man bei einem Android überprüft, ob es entsperrt ist
1. Geht zu den Einstellungen
2. Geht zu Mobiles Netz > Datenoptionen (oder Mobile Daten > Mobile Daten Einstellungen)
3. Netzwerk (oder Mobiles Netzwerk)

Wenn ihr eine Option zur Wahl eines mobilen Datennetzes seht, ist euer Telefon wahrscheinlich entsperrt.*
1. Geht zu Einstellungen
2. Geht zu Verbindungen
3. Geht zu Netzwerke (Mobile Netzwerke oder Datennetzwerke, je nach Handymodell oder Android-Version)
4. Wählt Netzbetreiber

Falls mehr als ein Netzwerk erscheint, ist euer Handy wahrscheinlich entsperrt. Falls nur eines erscheint, so kann es sein, dass euer Handy gesperrt ist.*
*Je nach OS/iOS-Version ist diese Methode möglicherweise nicht genau zutreffend. Erkundigt euch bei eurem Provider, wenn ihr euch nicht sicher seid.

Sobald ihr bereit seid, eure neue SIM-Karte zu installieren, entfernt die SIM-Karte eures ursprünglichen Anbieters mittels eines Auswerfwerkzeug, das im Lieferumfang eures SIM-Karten-Kits enthalten ist. Damit eure SIM-Karte funktioniert, müssen die APN-Einstellungen angepasst werden. Die meisten SIM-Kartenanbieter geben euch entweder Anweisungen entsprechend eurem Telefonmodell oder erledigen den Prozess für euch, falls ihr euch an einem speziellen Serviceschalter befindet.

Tipps und Tricks

Für Touristen verfügbare öffentliche WiFi Netzwerke

Öffentliche WiFi-Hotspots können dazu beitragen, eure Datennutzung zu verringern, wenn euer Miettelefon, eure SIM-Karte oder euer Pocket WiFi dem oberen Datenlimit näherkommt. Es besteht eine Kombination aus kostenlosen und kostenpflichtigen Optionen, und die Laufzeit des Tarifs kann zwischen 6 Stunden und 2 Wochen variieren. Hier haben wir einige der öffentlichen WiFi-Netze, die Touristen zur Verfügung stehen, aufgelistet:

  • Free Wi-Fi Passport (von Softbank)
    • Mit über 400.000 Hotspots ist dieser Service für Touristen 2 Wochen lang kostenlos. Die Einrichtungsprozedur beinhaltet das Anrufen einer gebührenfreien Nummer von eurem ausländischen Mobiltelefon aus (d.h. ihr benötigt dazu einen globalen Roaming-Vertrag des Mobilfunkanbieters eures Heimatlandes), während ihr mit dem SoftBank-Netz verbunden seid. Ihr erhaltet ein Passwort, um den Vorgang abzuschließen.
  • Docomo Wi-Fi für Besucher
    • Besucher müssen sich im Voraus anmelden und der Zugang ist auf Bereiche beschränkt, die den Wi-Fi-Service von Docomo nutzen. Es gibt 150.000 Hotspots und es kann zwischen ein- oder dreiwöchigen kostenpflichtigen Tarifen gewählt werden.
  • Wi2
    • Wi2 bietet über 200.000 Hotspot-Standorte und unterschiedliche Tariflaufzeiten; von sechs Stunden, einem Tag, drei Tagen oder einer Woche, für einen kostenpflichtigen Zugang.

Apps für Touristen

Apps können auch verwendet werden, um Telefone automatisch mit vorgesehenen Hotspots zu verbinden. Diese erfordern ein einmaliges Registrierungsverfahren, um später auf mehrere WiFi-Netzwerke zugreifen zu können. Hier sind einige der vorgeschlagenen Apps für Touristen:

  • Japan Connected Free Wi-Fi
    • Erfordert die Registrierung einer Mitgliedschaft mit Name, E-Mail, Geschlecht und Alter. Deckt über 190.000 Hotspot-Standorte ab. Während des Einrichtungsvorgangs stehen außerdem 16 Sprachen zur Auswahl.
  • Japan Free WiFi App
    • Im Gegensatz zu Japan Connected Free WiFi erfordert diese App keine Registrierung, sondern lediglich die Zustimmung zu den Benutzerrichtlinien. Die App bietet außerdem Tipps zu Top-Reisezielen mit über 200.000 Hotspot-Standorten.

Öffentliche WiFi Netwerke verfügbar für die breite Bevölkerung

Sucht nach öffentlichen WiFi-Netzwerken, es existieren mehrere, die sich speziell an Einheimische richten, jedoch aber auch von Besuchern verwendet werden können. Die meisten verfügen über eine Anmeldeprozedur (normalerweise auf Japanisch) und erfordern persönliche Informationen wie euren Namen, euer Alter, Geschlecht, eure E-Mail-Adresse und Social-Media-Accounts. Denkt daran, dass kostenlose WiFi-Hotspots unverschlüsselt sind, was sie für neugierige Augen oder Cyber-Angriffe anfällig machen. Hier haben wir einige kostenlose WiFi-Spots aufgelistet:

Japanese Mobile Network

Viele der Handyverleiher, SIM-Karten- oder Pocket-WiFi-Händler laufen auf einem der großen japanischen Mobilfunknetze. NTT Docomo ist eines der größten und gilt als das landesweit flächenabdeckendste Netz. Es wird somit Reisenden empfohlen, deren Ziele außerhalb der großen Städte liegen. SoftBank richtet sich an Reisende, die in der Stadt unterwegs sind. Außerhalb der großen Zentren bietet SoftBank kaum eine gute Verbindung, jedoch sind im Vergleich zu Docomo die Datenlimits etwas lockerer.

Übersetzung von Luca Denser.

Mika Senda

Mika Senda

Mika is a writer for Voyapon.com and Lostin-Kyushu.com. In 2018, she made her way from her hometown in Canada to the countryside of Oita Prefecture. Since then, she's been exploring the tradition, art and culture of inaka life, and most likely sitting in an onsen right now.

lostin-kyushu.com


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