Dank seiner reichen und komplexen Geschichte, besitzt Japan eine Fundgrube an Sehenswürdigkeiten. Die identifizierbare Geschichte Japans begann in der Jomon-Zeit vor etwa 16.000 Jahren, in Nordjapan befinden sich heutzutage Ausgrabungsstätten, wo ihr mehr über die alte Geschichte Japans erfahren könnt. In den frühen 700er Jahren tauchten die ersten Schreine in Japan auf. Der früheste bekannte Schrein war vermutlich der majestätische Izumo Taisha Schreinn in der Präfektur Shimane. Bald darauf breiteten sich Schreine und Tempel der buddhistischen Religion, die aus China und Korea nach Japan kam, im ganzen Land aus, darunter auch einige Kultstätten in alten Hauptstädten wir Asuka und andere, versteckt auf Berggipfeln oder tief in bewaldeten Tälern.

Später brachte eine Ära des Handels mit dem Rest der Welt neue Veränderungen nach Japan. Westlich inspirierte Architektur und sogar Kathedralen kamen vom Einfluss portugiesischer Missionare. Huis Ten Bosch in Nagasaki wurde einer niederländischen Stadt nachempfunden. Schon bald darauf brachte die Edo-Ära von Samurai und Shogun eine neue Art von Bau mit sich, riesige befestigte Burgen. Obwohl viele Burgen nach dem Ende der Edo-Zeit zerstört oder demontiert wurden, sind nach vier Jahrhunderten einige ursprüngliche Burgen wie die Burg Matsue erhalten geblieben.

Das moderne Zeitalter brachte Japan den Bau von Museen und Veranstaltungsorten für darstellende Künste sowie von ikonischen Gebäuden wie dem Tokyo Tower. Heutzutage sind all diese geschichtsträchtigen Orte für Besucher Japans über das öffentliche Verkehrsnetz mit Hochgeschwindigkeitszügen, Inlandsflügen und Nachtbussen zugänglich.