Die Präfektur Okinawa besteht aus etwa 160 Inseln zwischen Kyushu und Taiwan. Das Klima von Okinawa ist subtropisch, so dass es das ganze Jahr über angenehm ist, geschmückt mit einer üppigen Natur. Selbst in den Wintermonaten entspricht die Temperatur in etwa der des Frühlings in Zentraljapan. Okinawa ist ein attraktives Ziel zum Entspannen oder um im azurblauen Meer abzutauchen, mit den weißen Sandstränden und dem farbenfrohen Korallen- und Meeresleben. 

Mit dem über 450-jährigem Bestehen als unabhängiges Königreich Ryukyu, besitzt Okinawa ebenfalls eine außergewöhnliche Geschichte. Diese einzigartige Geschichte findet sich heutzutage in den vielen Festen und historischen Stätten der Insel wieder. Das lebhafte Hari Drachenbootrennen im Mai und der Eisa-Tanzwettbewerb während der Bon Festaktivitäten sind die beliebtesten Feste und Veranstaltungen von Okinawa.

Die Aktivitäten auf Okinawa sind typisch für tropische Reiseziele. Versucht daher nicht nur, die unberührten Strände und Wassersportarten des Meeres zu genießen, sondern auch vom Ufer aus zu angeln oder von einem gemieteten Fischerboot. Macht eine geführte Dschungelwanderung zu einem Wasserfall oder erkundet die riesige Gyokusendo-Höhle auf einer Höhlenwanderung. Egal, ob ihr lieber aktiv seid oder euch entspannen möchtet, auf Okinawa findet ihr, was zu euch passt. 

Im Vergleich zum Rest Japans ist die Küche Okinawas, aufgrund ihres wärmeren Klimas, einzigartig und wird seit Jahrhunderten von den Nachbarländern, und seit jüngerer Zeit auch von den amerikanischen Militärbasen, beeinflusst. In traditionellen Gerichten Okinawas lassen sich Hinweise auf chinesische und südostasiatische Einflüsse finden, während die moderneren Gerichte wie der allgegenwärtige „Taco Reis“ Einflüsse aus dem Westen zeigen. Normale westliche Gerichte wie Hamburger lassen sich auch in jedem Restaurant Okinawas leicht finden.