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Alle Angaben ohne Gewähr: Wir, bei Voyapon, versuchen unser Bestes, um Euch die aktuellsten Informationen zu Japans Reisevorschriften zu liefern, indem wir seriöse Nachrichtenberichte und Informationen direkt von der Website des Außenministeriums verwenden. Die Situation ändert sich jedoch ständig und unser Artikel sollte nicht als Rechtsgrundlage verendet werden. Bitte wendet Euch an eine Botschaft oder ein Konsulat in eurer Nähe, um die neusten Informationen zu Eurer Situation zu erhalten.

Am 1. Oktober 2020, hatte die japanische Regierung ihre Grenzen für ausländische Reisende, die aus geschäftlichen Gründen in das Land einreisen oder einen mittel- bis langfristigen Aufenthaltsstatus anstreben, teilweise wieder geöffnet. Touristen und Personen mit einem Working Holiday Visum sind von diesen Ausnahmen ausgeschlossen gewesen. Die Ankündigung erfolgte nach dem stetigen Rückgang der Coronavirus-Infektionen (COVID-19) seit dem letzten Sommer. Als Reaktion auf die Mutation von COVID-19, wurden jedoch am 26. Dezember zügig wieder strenge Beschränkungen für neue Einreisen eingeführt. Auch Reisende des sogenannten „Business Tracks“ und „Resident Tracks“ waren seit Januar 2021 von diesen Beschränkungen betroffen. Seitdem konnten nur japanische Staatsangehörige und ausländische Einwohner mit einem Daueraufenthaltstitel nach Japan einreisen, mit wenigen Ausnahmen aufgrund außergewöhnlicher Umstände.

Die am 5. November angekündigten Lockerungen der Grenzbeschränkungen erwiesen sich angesichts der neuen Omikron-Variante als kurzlebig. Ausländische Neuankömmlinge werden ab dem 30. November erneut für mindestens einen Monat verboten. Während dieser Zeit werden die täglichen Ankunftsobergrenzen von 5.000 Personen auf 3.500 Personen pro Tag reduziert. Ausländische Einwohner können weiterhin zurückkehren, aber die Quarantäneregeln werden für bestimmte Länder erneut verschärft. Schaut weiter unten für genauere Details.

Als Reaktion auf die Mutation von COVID-19, hat die japanische Regierung am 26. Dezember 2020 strengere Einreisebestimmungen festgelegt, die auch im Jahr 2021 regelmäßigen Revisionen unterlaufen. Die Regulierungen umfassen die folgenden Bereiche:

Im Allgemeinen gilt seit dem 26. Dezember, dass Personen mit dauerhaftem Aufenthaltstitel in Japan die Einreise weiterhin genehmigt wird.

Die Beantragung des Working Holiday Visa ist für deutsche Staatsbürger aktuell ausgesetzt. Findet weitere Informationen hierzu auf der Website der japanischen Botschaft in Deutschland.

Die Wiedereinreisebeschränkungen für Ausländer mit gültigem Aufenthaltstitel wurden erst am 1. September 2020aufgehoben (bis dahin durften nur Reisende aufgrund besonderer Umstände zurückkehren, wobei jeder Fall einzeln behandelt wurde), nachdem Betroffene bereits einige Monate lang protestiert hatten. Derzeitige Einwohner können unter der Bedingung zurückkehren, dass ein negativer Coronavirus (COVID-19)-PCR-Test durchgeführt wird. Der Test muss innerhalb von 72 Stunden vor Abflug durchgeführt worden sein und die Ergebnisse müssen zusammen mit einem unterschriebenen Dokument einer offiziellen medizinischen Einrichtung eingereicht werden.

Angekommen in Japan, musste bis vor kurzem eine 14-tägige Quarantäne eingehalten werden. Aber mit der Beendigung des Ausnahmezustandes am 30. September, kann diese Quarantäne auf 10 Tage verkürzt werden, und nach dem 8. November, konnte sie sogar, bei der Erfüllung bestimmter Voraussetzungen, auf drei Tage reduziert werden. Doch ab dem 30. November beginnend, setzt wieder die 14-tägige Quarantäne ein.

Gibt es Ausnahmen von den Wiedereinreisebestimmungen für Ausländer?

Als Reaktion auf die Entdeckung der noch ansteckenderen Omikron-Variante, wird ab dem 2. Dezember 2021 ausländischen Einwohnern, die sich kürzlich in den folgenden Ländern aufgehalten haben, die Wiedereinreise verweigert: Angola, Botswana, Eswatini, Lesotho, Malawi, Mosambik, Namibia, Südafrika, Sambia und Simbabwe. Die einzigen Ausnahmen sind Ehepartner oder Kinder japanischer Staatsangehöriger, Diplomaten oder humanitäre Sonderfälle.

Der Flughafen Kansai während der Zeit des Coronavirus.
Der internationale Flughafen Kansai. Die Auswirkungen des drastischen Rückgangs des Tourismus waren das Jahr über in sämtlichen Bereichen in Japan zu spüren, in denen die besten Ergebnisse erwartet wurden. | © Coniferconifer

Neue Regeln für Visaanträge ab November 2021 (Vorübergehend ausgesetzt!)

Abgesehen von einem kurzen Zeitfenster zwischen Oktober 2020 und Januar 2021, blieb das Land während der gesamten Pandemie, mit Ausnahme von Familienvisa oder für Personen mit außergewöhnlichen Umständen, für Neuankömmlinge vollständig geschlossen. Nachdem die Regierung, aufgrund eines stetigen Rückgangs der Infektionen, am 30. September den Ausnahmezustand aufgehoben hatte, waren viele Menschen besorgt über die Möglichkeit eines erneuten Anstiegs. Aber die Fälle gingen weiter zurück, während durch die Einführung der Impfkampagnen über 70% der Bevölkerung vollständig geimpft wurden. Die jüngste Ankündigung kommt nach monatelangen Forderungen der Geschäftslobby, die Maßnahmen zur Wiederbelebung der internationalen Geschäftsbeziehungen zu fördern. Von der Aufhebung der Einreisebeschränkungen sind vorerst nur temporäre Geschäftsreisende, Studenten und technische Praktikanten betroffen. Reguläre Arbeitsvisa sind weiterhin ausgesetzt.

Masken tragen ist in der Öffentlichkeit zur Gewohnheit geworden.
Die COVID-19-Pandemie hat das Tragen von Masken von einem hauptsächlich asiatischen Phänomen in eine globale Verpflichtung im öffentlichen Raum verwandelt.  | © Chad Davis

Der seit Juli 2020 verfügbare „Business Track“ sowie der „Resident Track“ wurden im Januar 2021 ausgesetzt. Beide Programme standen einigen asiatischen Ländern im Sommer 2020 zur Verfügung, ebenso wie am 1. Oktober 2020 schrittweise Bürgern weltweit die Einreise nach Japan mit dem „Resident Track“-Programm gestattet wurde, wenn die erforderlichen Bedingungen erfüllt wurden. Seit dem 14. Januar sind diese beiden Programme jedoch bis auf weiteres ausgesetzt.

Voraussetzungen für temporäre Geschäftsreisende bis zu 90 Tage

Ab Montag, dem 8. November, können Kurzzeitreisende (bis zu 90 Tagen), die aus geschäftlichen Gründen einreisen, eine 3-tägige Quarantäne beantragen, sofern sie die folgenden Bedingungen erfüllen:

  • Reisende müssen vollständig mit einem der, von der japanischen Regierung zugelassenen, Impfstoffe geimpft sein: Pfizer, Moderna oder AstraZeneca.
  • Das Unternehmen muss beim zuständigen Ministerium (je nach Branche des Unternehmens), das „Certificate of Review“(審査済証) beantragen. Ebenso sind weitere Dokumente notwendig, die das Unternehmen beim Ministerium einreichen muss:
    • Application Form
    • Ein Written Pledge (schriftliche Zusage) über die Einhaltung der Regeln
    • Ein detaillierter Aktivitätsplan mit Standortinformationen vom 4. Tag bis zum 10. Tag
    • Eine Liste der Reisenden (wenn es sich um eine Gruppe handelt)
    • Kopien der Reisepässe der Reisenden
    • Kopie des Impfpasses/des Impfzertifikats
  • Für die weitere Visabeantragung bei der Botschaft oder dem Konsulat, sind folgende Dokumente notwendig:
  • Nach der Ankunft müssen Reisende am 3. und 10. Tag ein negatives Testergebnis vorzeigen können.
  • Am Ende der Geschäftsreise muss das Unternehmen einen weiteren Bericht mit den, während des Aufenthalts durchgeführten, Aktivitäten vorlegen und benachrichtigen, wenn der Reisende bzw. die Reisenden in Japan positiv auf COVID-19 getestet wurden.

Voraussetzungen für die Visabeantragung für Studenten und technische Praktikanten

Für Personen mit einem Langzeitaufenthaltsvisa wie Studenten oder technische Praktikanten, gilt weiterhin eine 14-tägige Quarantäne, wenn sie entweder nicht oder mit nicht zugelassenen Impfstoffen geimpft sind. Diejenigen, die vollständig mit Pfizer, Moderna oder AstraZeneca geimpft sind, können sich 10 Tage lang selbst unter Quarantäne stellen. Und genau wie Geschäftsreisende werden ihre Aktivitäten von den Trägerunternehmen oder Schulen/ Universitäten genau überwacht und erfordern neben den üblichen Visaverfahren für jeden Fall ähnliche Papiere.

Weiterhin gilt für die Visabeantragung das Ausstellungsdatum und der Gültigkeitszeitraum des CoE zu beachten:

GültigkeitszeitraumEinreisedatum
01.01.2020 bis 30.06.2020Ab November 2021
01.01.2020 bis 21.12.2020Ab Dezember 2021
01.01.2020 bis 31.02.2021Ab Januar 2022

Für Personen mit einem CoE außerhalb des angegebenen Zeitraums, gibt es noch keine weiteren Einreiseinformationen.

Können ausländische Studenten und Arbeitnehmer ab November 2021 nach Japan einreisen?

Derzeit sind die Visabeschränkungen nur für Geschäftsreisende, Studenten und technische Praktikanten aufgehoben. Reguläre Arbeitsvisa werden noch nicht ausgestellt. Seit Januar 2021 ist das Programm „Resident Track“ ausgesetzt, einschließlich der Beantragung der folgenden Liste von Visakategorien:

  • Professoren
  • Künstler
  • Religiöse Aktivitäten
  • Hochqualifizierte
  • Geschäftsführer
  • Rechts-/ Buchhaltungsdienstleistungen
  • Medizinische Dienstleistungen
  • Forscher
  • Lehrer
  • Ingenieure/ Spezialisten für Geisteswissenschaften/ Internationale Dienstleistungen
  • Konzerninterner Transfer
  • Pflege
  • Unterhaltung
  • Facharbeiter
  • Spezifizierter Facharbeiter
  • Technische Praktikantenausbildung
  • Kulturelle Aktivitäten
Ein Flugzeug von Korean Airs am Flughafen Narita.
Passagiere, die ein Korean Air-Flugzeug im Transitbereich des Flughafens Narita beobachten. Die Flugverkehrsbeschränkungen werden schrittweise aufgehoben, da COVID-19-Fälle abnehmen.  | © Jorge Díaz

Ausnahmen der Regeln

Diejenigen, die sich für die Visakategorien „Ehepartner oder Kind eines japanischen Staatsangehörigen“ und „Ehepartner oder Kind eines Ausländers mit ständigem Wohnsitz in Japan“ qualifizieren, sind von der schriftlichen Zusage ausgenommen. Stattdessen müssen sie zum Zeitpunkt des Antrags eine Kopie der relevanten Familienunterlagen (Heiratsurkunde, Geburtsurkunde usw.) zusammen mit dem COE einreichen. Für diejenigen, die unter die Kategorie des EU-Japan Wirtschaftspartnerschaftsabkommen (WPA) fallen, ist derzeit kein Certificate of Eligibility (COE) erforderlich. Personen, die zu diplomatischen oder offiziellen Zwecken nach Japan reisen, werden diesen Verfahren nicht unterzogen.

Übersicht der Abflüge am Flughafen Narita.
Abflugbereich am internationalen Flughafen Narita. Die Regierung hat den fortschreitenden Anstieg des Tourismus in Japan im Blick.| © i nao

Fluggesellschaften die derzeit nach Japan fliegen

Zum aktuellen Zeitpunkt fliegen alle großen Fluggesellschaften Japan an.

Es sollte jedoch berücksichtigt werden, dass nur alleine die Verfügbarkeit von Flügen nach Japan nicht bedeutet, dass kein Risiko für eine mögliche Stornierung besteht. Die aktuelle Situation ist weiterhin unbeständig. Um die Wahrscheinlichkeit möglicher Probleme zu verringern, ist es daher ratsam, bei der Buchung von Flügen alle möglichen Vorsichtsmaßnahmen zu treffen und die Stornierungsbedingungen zu überprüfen.

In Japan besteht keine Maskenpflicht, das Tragen einer Maske wird aber empfohlen. | © Jérémy Stenuit

Maßnahmen vor der Abreise und bei der Ankunft in Japan

Die neuen Maßnahmen sehen vor, dass innerhalb von 72 Stunden vor Abflug nach Japan ein negatives COVID-19 PCR-Testergebnis eines Nasen-Rachen-Abstrichs vorgelegt werden muss, da sonst alle Fluggesellschaften die Mitnahme verweigern. Zusammen mit dem, von der entsprechenden medizinischen Einrichtung ausgestelltem Zertifikat muss bei der Landung ein japanisches Zertifikat, gemäß den vorgeschriebenen Richtlinien der Regierung, vorgelegt werden.

Nach der Ankunft in Japan wird an den Quarantänestationen des Flughafens ein weiterer Speichel-COVID-19-PCR-Test durchgeführt. Bei einem negativen Ergebnis müssen alle Reisenden eine strenge 14-tägige Quarantäne einhalten. In allen Fällen ist die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel (Zug, Bus oder reguläres Taxi) beim Verlassen des Flughafens oder der vorgeschriebenen Einrichtungen während der Quarantäne verboten. Im Falle einer Selbstquarantäne in einem Hotel, gibt es einen speziellen Charterbus von Haneda oder Narita. Für den Fall, dass Reisende keine privaten Transportmittel besitzen (wie ein eigenes Auto, einen Mietwagen oder die Abholung durch Familie oder Freunde), haben einige Unternehmen private Taxidienste wie Diolabs oder Rakurakutaxi eingeführt.

PCR-Tests sind für alle Reisenden innerhalb von 72 Stunden vor Abflug verpflichtend. | © Delta News Hub

Während der Selbstquarantäne ist es möglich, das Gelände, in einem Umkreis von 15 Minuten zu Fuß, zu verlassen, solange es nur für notwendige Dinge wie Lebensmitteleinkäufe genutzt wird. Bedenkt, dass die Nichtbeachtung dieser Regeln zu einer öffentlichen Bekanntgabe des Namens und bei Ausländern zum Entzug der Aufenthaltserlaubnis und zur Abschiebung führen kann.

Smartphone-Konfigurationen und App-Anforderungen für alle Reisenden

Seit dem 18. März müssen Reisende vor ihrer Ankunft in Japan folgende Apps auf ihren Smartphones installieren. Die Installation kann zwar auch nach der Landung erfolgen, doch Passagiere müssen berücksichtigen, dass sich ihre Wartezeit dadurch verzögern kann. Daher wird dringend empfohlen, sicherzustellen, dass alles vor dem Flug erledigt ist.

  1. Cocoa (iOS und Android): die COVID-19-Kontaktverfolgungs-App der japanischen Regierung.
  2. MySOS (iOS und Android): eine App zur Gesundheits- und Standortüberwachung, die einen täglichen Bericht über den Gesundheitszustand erstellt, den Standort in Echtzeit bestätigt und Videoanrufe beantwortet, um zu überprüfen, ob die Quarantäne ordnungsgemäß befolgt wird.
  3. Google Maps (iOS und Android): um sicherzustellen, dass der Standortverlauf im Falle einer Infektion nach der Ankunft in Japan aufgezeichnet wird.

Bitte befolgt den offiziellen Leitfaden der Regierung für alle Details zur erforderlichen Einrichtung. Wer kein eigenes Smartphone besitzt, muss sich am Flughafen auf eigene Kosten eines ausleihen.

Quarantäneregeln variieren je nach Impfstatus

Ab dem 8. November konnten alle zurückkehrenden Passagiere, sowohl inländische als auch ausländische Einwohner, eine kürzere Quarantäne von 3 Tagen absolvieren, wenn sie eine Bescheinigung vorlegen konnten, die belegte, dass sie vollständig gegen COVID-19 geimpft sind. Dies galt jedoch nur für Impfstoffe, die von der japanischen Regierung zugelassen sind: Pfizer, Moderna oder AstraZeneca.

Doch mit der neuen Omikron-Variante wurde, unabhängig vom Impfstatus, die 14-tägige Quarantäne wieder eingeführt. Darüber hinaus müssen sich ausländische Einwohner und japanische Staatsangehörige aus den folgenden Ländern für 6 oder 10 Tage in bestimmten Einrichtungen unter Quarantäne stellen und sich am dritten, sechsten und zehnten Tag einem COVID-19-Test unterziehen:

  • Angola, Botswana, Eswatini, Lesotho, Malawi, Mosambik, Namibia, Südafrika, Sambia und Simbabwe: 10-tägige Quarantäne in ausgewiesenen Einrichtungen.
  • Großbritannien, Israel, Italien, Deutschland und Niederlande: 6-tägige Quarantäne in ausgewiesenen Einrichtungen.
  • Australien, Österreich, Belgien, die kanadische Provinz Ontario, die Tschechische Republik, Dänemark, Frankreich, und Hongkong: 3-tägige Quarantäne in ausgewiesenen Einrichtungen.

In allen Fällen werden die verbleibenden Tage der Quarantäne, bis zum 14. Tag, in den eigenen Räumlichkeiten in Selbstisolation verbracht.

Aktueller Ausnahmezustand in Japan

Aktuell, zum 30. November, gibt es keinen Ausnahmezustand in Japan. Mit steigender Impfrate ist die Zahl der täglichen Neuinfektionen von über 20.000, während des Höhepunkts der Sommerwelle, auf weniger als 100 Neuinfektionen zurückgegangen.

Doch obwohl die Präventionsmaßnahmen etwas lockerer werden, wird es noch eine Weile dauern, bis sich die Dinge wieder normalisieren. Gastronomiebetriebe dürfen wieder Alkohol ausschenken, doch die zusätzlichen Geschäftszeiten wurden nur um eine Stunde verlängert, und zwar bis 21:00 Uhr statt wie zuvor, während des Ausnahmezustandes, bis 20:00 Uhr. Die Verwendung von Masken und soziale Distanzierung sind weiterhin erforderlich, und die meisten Unternehmen messen immer noch die Temperatur der Kunden beim Betreten ihrer Räumlichkeiten. Die Behörden sind immer noch vorsichtig mit der Möglichkeit einer weiteren Welle im Winter, aber ansonsten wird erwartet, dass die Beschränkungen weiterhin schrittweise gelockert werden.

Impfrate in Japan und Einführung von Impfpässen

Trotz anfänglicher Lieferschwierigkeiten, wurden in Japan (Stand 29. November) bereits über 196 Millionen Impfdosen verabreicht, was 78,7% der Bevölkerung (99,72 Millionen) mit einer Erstimpfung entspricht und 76,7% der Bevölkerung (94,5 Millionen) wurden bisher vollständig geimpft. Damit übertrifft Japan die USA und rangiert auf Platz 3 unter den G7-Staaten. Über 90% der älteren Bevölkerung sind durchgeimpft, wobei die Regierung weiterhin annimmt, dass sie bis Ende November jedem Impfwilligen ein Impfangebot gemacht haben können. Eine dritte Auffrischungsimpfung wurde bereits genehmigt und startet im Dezember bei dem medizinischen Personal.

Seit Ende Juli stellen Kommunalverwaltungen Impfbescheinigungen, auch „Impfstoffpässe“ genannt, aus, um japanischen Staatsbürgern internationale Reisen zu ermöglichen, obwohl sich die japanische Regierung vorerst weigert, sich an das Prinzip der internationalen Gegenseitigkeit zu halten. Derzeit profitieren nur Staatsangehörige oder zurückkehrende ausländische Einwohner von Impfbescheinigungen mit kürzeren Quarantänezeiten bei der Ankunft in Japan. Ab Dezember wird die Regierung auch Online-Impfstoffzertifikate einführen. Derzeit erkennen 46 Länder Japans Impfstoffzertifikat an, aber die Einreisebedingungen sind von Land zu Land unterschiedlich. Eine aktualisierte Liste der Länder und spezifische Informationen für jedes Land, findet ihr auf der Website des Außenministeriums für Überseesicherheit.

Japans Grenzen werden bis 2022 nicht für Touristen geöffnet

Da sich die Pläne zur Öffnung der Grenzen vor den Olympischen Spielen nicht bewahrheitet haben, was zu einer zuschauerlosen Veranstaltung führte, ist die Möglichkeit einer erneuten Einreise von Touristen vor dem Ende des Jahres 2021 sehr unwahrscheinlich. Die Lockerung der Beschränkungen für temporäre Geschäftsreisende war ein wichtiger erster Schritt, doch die Situation ist mit der neuen Variante noch immer nicht vorhersehbar und es ist noch unklar, ob die Grenzlockerungen vom 8. November nach diesem vorübergehenden Verbot wieder eingeführt werden. Bis dahin aktualisiert das Außenministerium ständig die Einreiseverfahren nach Japan, die sowohl weltweit als auch innerhalb Japans von der COVID-Situation abhängig sind.

Veröffentlicht am 15. November 2020. / Letztes Update am 01. Dezember 2021.

Übersetzung von Yvonne.

Toshiko Sakurai

Toshiko Sakurai

Disparo (¡con mi cámara!), luego existo. Pinto con luz y junto letras como buenamente puedo. Llegué a Tokio desde Barcelona en otoño de 2017 y desde entonces me dedico a capturar rincones de la ciudad a bordo de mi bicicleta. Cuando no llevo la cámara encima, acostumbro desafiar la ortodoxia culinaria mezclando estilos de todos los lugares donde he vivido.

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