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Seit dem 1. Oktober hat die japanische Regierung ihre Grenzen für ausländische Reisende, die aus geschäftlichen Gründen in das Land einreisen oder einen mittel- bis langfristigen Aufenthaltsstatus anstreben, teilweise wieder geöffnet. Die Ankündigung erfolgte nach dem stetigen Rückgang der Coronavirus-Infektionen (COVID-19) seit dem letzten Anstieg im Sommer. Neue Maßnahmen, die die Regierung am 25. September angekündigt hat, schließen Touristen- und zum größten Teil auch Working-Holiday-Visa jedoch weiterhin aus. Derzeit besteht das Einreiseverbot für 152 Länder (Stand November 2020). Noch bis zum 30. September durften lediglich japanische Staatsbürger und Ausländer mit gültigem Aufenthaltsstatus und Wiedereinreiseerlaubnis einreisen.

Als Reaktion auf die Mutation von COVID-19, hat die japanische Regierung am 26. Dezember 2020 erneut strengere Einreisebestimmungen festgelegt. Diese Einreisebestimmungen sind bis auf weiteres bis zum 31. Januar 2021 gültig und umfassen die folgenden Bereiche:

Im Allgemeinen gilt seit dem 26. Dezember, dass Personen mit dauerhaftem Aufenthaltstitel in Japan die Einreise weiterhin genehmigt wird. Personen, die bereits ein gültiges Visum besaßen, ist die Einreise nach Japan nur vor dem 4. Januar erlaubt. Andernfalls müssen nun die neuen Regulierungen, die für Anfang Februar erwartet werden, abgewartet werden.

Die Beantragung des Working Holiday Visa ist für deutsche Staatsbürger seit dem 23. Oktober wieder möglich. Die japanische Botschaft in Berlin empfiehlt, dass sich der Antragssteller zuvor zwei Wochen ausschließlich in Deutschland aufgehalten haben muss, vor der Einreise nach Japan. Weitere Informationen findet ihr auf der Website der japanischen Botschaft in Deutschland.

Die Wiedereinreisebeschränkungen für Ausländer mit gültigem Aufenthaltstitel wurden erst am 1. September aufgehoben (bis dahin durften nur Reise aufgrund besonderer Umstände zurückkehren, wobei jeder Fall einzeln behandelt wurde), nachdem Betroffene bereits einige Monate lang protestiert hatten. Derzeitige Einwohner können unter der Bedingung zurückkehren, dass ein negativer Coronavirus (COVID-19)-PCR-Test durchgeführt wird. Der Test muss innerhalb von 72 Stunden vor Abflug durchgeführt worden sein und die Ergebnisse müssen zusammen mit einem unterschriebenen Dokument einer offiziellen medizinischen Einrichtung eingereicht werden. In Japan muss anschließend eine 14-tägige Quarantäne eingehalten werden und die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel ist verboten.

Der Flughafen Kansai während der Zeit des Coronavirus.
Der internationale Flughafen Kansai. Die Auswirkungen des drastischen Rückgangs des Tourismus waren das Jahr über in sämtlichen Bereichen in Japan zu spüren, in denen die besten Ergebnisse erwartet wurden. | ©Coniferconifer

Der jüngste Schritt ist Teil mehrerer Maßnahmen, die darauf abzielen, die Reisebeschränkungen schrittweise zu lockern und die Auswirkungen von COVID-19 auf die lokale Wirtschaft vor den Olympischen Spielen in Tokio, die auf 2021 verschoben wurden, schrittweise zu verringern. Premierminister Yoshihide Suga sagte während eines Treffens, dass es „zur Wiederbelebung der Wirtschaft unabdingbar sei, das internationale Reisen wieder aufzunehmen“.

Neue Regeln für Visaanträge ab Oktober 2020

Dazu kommt die Tatsache, dass der 1. Oktober der Tag war, an dem die Präfektur Tokio endgültig in das Förderprogramm „Go To Travel“ für den Inlandstourismus aufgenommen wurde. Das Programm läuft für den Rest des Landes bereits seit August, doch die Teilnahme Tokios wurde in letzter Minute aufgrund eines öffentlichen Skandals untersagt. Die Fälle von COVID-19 hatten im Sommer in der Hauptstadt und ihrer Umgebung wieder zugenommen, was bei der gesamten Bevölkerung eine erneute Besorgnis hervorgerufen hatte. 

Masken tragen ist in der Öffentlichkeit zur Gewohnheit geworden.
Die COVID-19-Pandemie hat das Tragen von Masken von einem hauptsächlich asiatischen Phänomen in eine globale Verpflichtung im öffentlichen Raum verwandelt. | ©Chad Davis

Doch nun stehen zwei Optionen zur Verfügung, die „Business Track“ und „Resident Track“ genannt werden. Hauptsächlich richten sich diese an mittel- bis langfristige Aufenthalte, aber auch für kürzere Geschäftsreisen. Diese beiden Optionen standen ab Juli bereits einigen asiatischen Ländern zur Verfügung. Ab dem 1. Oktober 2020 dürfen Bürger weltweit mit dem Programm „Resident Track“ nach Japan einreisen, wenn die erforderlichen Bedingungen erfüllt werden.

Die Einreise nach Japan mit dem „Resident Track“ ist für diejenigen möglich, die Anspruch auf ein Arbeits-, Studenten- oder Ehegattenvisa haben. Auch kurze Geschäftsreisen werden erlaubt.

Die Regierung rechnet damit, den Einreisestrom in das Land auf insgesamt etwa 1000 Menschen pro Tag zu regulieren. Diese Einschränkung ist hauptsächlich auf die begrenzten Testkapazitäten auf japanischen Flughäfen zurückzuführen, könnte sich jedoch in den kommenden Monaten weiterentwickeln. Die Obergrenzen für jede Region können je nach Pandemiestatus des Herkunftslandes schwanken. Untergrenzen für die Einreise gelten für Regionen mit einem schweren Pandemieverlauf.

Laut der Website des japanischen Außenministeriums müssen diejenigen, die über den „Resident Track“ nach Japan einreisen möchten, die folgenden Dokumente bei ihren örtlichen Botschaften oder Konsulaten ausfüllen:

  • Visumantragsformular (mit beigefügtem Foto)
  • Reisepass
  • Certificate of Eligibility
  • 2 Kopien einer unterschriebenen schriftlichen Verpflichtungserklärung (Link zum offiziellen PDF)

Wer mit einem temporären Businessvisum (bis zu 90 Tage) nach Japan einreisen möchte, benötigt folgende Dokumente, anstelle des Certificate of Eligibility:

Je nach Land, in dem das Visum beantragt wird, sind möglicherweise weitere Dokumente erforderlich. Die Liste der Dokumente könnte sich in den kommenden Wochen ändern. Bitte wendet euch an eure örtliche Botschaft oder das Konsulat, um weitere Informationen zu erhalten.

Visumsbeantragung nach den aktuellen Regulierungen (gültig bis zum 31. Januar)

Die Beantragung für die folgenden Visaarten ist bis auf weiteres außer Kraft gesetzt: Working Holiday Visum, temporäres Businessvisa (bis zu 90 Tage) sowie Langzeitvisa, die ein Certificate of Eligibility benötigen.

Diese Regulierung betrifft nicht die Visa der Kategorie “Spouse or Child of Japanese National”.

In dringenden Fällen ist die Beantragung eines Temporär- oder Langzeitvisums für Familienangehörige japanischer Staatsbürger möglich.

Bezüglich des “Business Tracks” sind temporäre Geschäftsreisen in andere Länder (mit Ausnahme von Singapur, Vietnam, Südkorea und China) für Ausländer mit einem dauerhaften Aufenthaltsstatus in Japan und japanische Staatsbürger, außer Kraft gesetzt.

Zukünftige Möglichkeiten größerer Öffnungen für Geschäftsreisende

Derzeit ist der „Business Track“ nur für Singapur und Südkorea verfügbar. Die Regierung führt aktuell jedoch Verhandlungen mit Ländern durch, in denen die Coronavirus-Pandemie als relativ kontrolliert angesehen wird. Diese Länder sind Vietnam, Thailand, Australien, Neuseeland, Kambodscha, China, Hongkong, Macau, Brunei, Malaysia, Myanmar, Mongolei, Laos und Taiwan. Abhängig von der Entwicklung anderer Regionen werden voraussichtlich weitere Länder zu dieser Liste hinzugefügt.

Ein PCR Test für den Coronavirus.
PCR-Tests sind für alle Reisenden innerhalb von 72 Stunden vor Abflug verpflichtend. | ©US. Pazifikflotte

Die Bedingungen dieser Möglichkeit hängen vom jeweiligen Land ab. Einwohner von Singapur können für Geschäftsreisen von maximal 30 Tagen nach Japan einreisen. Auf der anderen Seite können Geschäftsreisende aus Südkorea für Kurzzeitreisen oder mittel- bis langfristige Reisen nach Japan einreisen. Der Hauptunterschied zwischen dem „Resident Track“ und dem „Business Track“ besteht darin, dass die Geschäftsreisenden ihre Geschäftstätigkeiten sofort nach ihrer Ankunft in Japan aufnehmen können.

Innerhalb der 14-tägigen Quarantänefrist können begrenzte Geschäftstätigkeiten durchgeführt werden, sofern ein detaillierter „Tätigkeitsplan“ zusammen mit zusätzlichen Maßnahmen vorgelegt wird. Zum Beispiel ist es möglich, zwischen eurer Unterkunft und dem Arbeitsplatz zu reisen. Folglich muss jederzeit eine von der Regierung gesponserte App aktiv sein, um mögliche Kontakte mit COVID-19 zu verfolgen und eure Lokalisierungsdaten ständig zu aktualisieren oder zu speichern.

Die japanische Botschaft in Deutschland hat auf ihrer Website ebenfalls Informationen zu einem 90-tägigen Business Visa bereitgestellt. Nähere Informationen findet ihr

Können ausländische Studenten und Arbeitnehmer ab Oktober 2020 nach Japan einreisen?

In der Tat. Das Programm „Resident Track“ gilt für die folgende Liste von Visakategorien:

  • Professoren
  • Künstler
  • Religiöse Aktivitäten
  • Hochqualifizierte
  • Geschäftsführer
  • Rechts-/ Buchhaltungsdienstleistungen
  • Medizinische Dienstleistungen
  • Forscher
  • Lehrer
  • Ingenieure/ Spezialisten für Geisteswissenschaften/ Internationale Dienstleistungen
  • Konzerninterner Transfer
  • Pflege
  • Unterhaltung
  • Facharbeiter
  • Spezifizierter Facharbeiter
  • Technische Praktikantenausbildung
  • Kulturelle Aktivitäten
  • Langfristige Aufenthaltserlaubnis
  • Ehepartner oder Kind eines japanischen Staatsangehörigen
  • Ehepartner oder Kind eines Ausländers mit ständigem Wohnsitz in Japan
Ein Flugzeug von Korean Airs am Flughafen Narita.
Passagiere, die ein Korean Air-Flugzeug im Transitbereich des Flughafens Narita beobachten. Die Flugverkehrsbeschränkungen werden schrittweise aufgehoben, da COVID-19-Fälle abnehmen. ©Jorge Díaz

Ausnahmen der Regeln

Diejenigen, die sich für die Visakategorien „Ehepartner oder Kind eines japanischen Staatsangehörigen“ und „Ehepartner oder Kind eines Ausländers mit ständigem Wohnsitz in Japan“ qualifizieren, sind von der schriftlichen Zusage ausgenommen. Stattdessen müssen sie zum Zeitpunkt des Antrags eine Kopie der relevanten Familienunterlagen (Heiratsurkunde, Geburtsurkunde usw.) zusammen mit dem COE einreichen. Für diejenigen, die unter die Kategorie des EU-Japan Wirtschaftspartnerschaftsabkommen (WPA) fallen, ist derzeit kein Certificate of Eligibility (COE) erforderlich. Personen, die zu diplomatischen oder offiziellen Zwecken nach Japan reisen, werden diesen Verfahren nicht unterzogen.

Übersicht der Abflüge am Flughafen Narita.
Abflugbereich am internationalen Flughafen Narita. Die Regierung hat den fortschreitenden Anstieg des Tourismus in Japan im Blick. | ©i nao

Fluggesellschaft die derzeit nach Japan fliegen

Zum aktuellen Zeitpunkt ist das die Liste mit Fluggesellschaften, die derzeit nach Japan fliegen können:

AsienEuropa und OzeanienAmerika, Naher Osten und Afrika
Japan AirlinesBritish AirwaysAir Canada
All Nippon AirlinesIberiaUnited
Cathai PacificLufthansaAeromexico
China EasternAustrian AirlinesAmerican Airlines
Air IndiaKLMEmirates
China AirlinesAir New ZealandTurkish Airlines
Singapore AirlinesAir FranceEtihad Airways
Eva AirLOT Polish AirlinesEthiopian Airlines
Jet AirwaysQantas AirlinesPIA
Malaysia AirlinesSWISSQatar Airways
Philippine AirlinesFinnairSriLankan Airlines
Thai AirwaysAeroflot
Air China
Garuda Indonesia
Vietnam Airlines
Tianjin Airlines
Korean Air
China Southern

Es sollte jedoch berücksichtigt werden, dass die Tatsache, dass die genannten Fluggesellschaften Flüge nach Japan anbieten, nicht bedeutet, dass kein Risiko für eine mögliche Stornierung besteht. Die aktuelle Situation ist weiterhin unbeständig. Um die Wahrscheinlichkeit möglicher Probleme zu verringern, ist es daher ratsam, bei der Buchung von Flügen alle möglichen Vorsichtsmaßnahmen zu treffen und die Stornierungsbedingungen zu überprüfen.

Regeln zur Vermeidung einer Coronavirus-Infektion, die nach der Landung in Japan zu befolgen sind

Sobald alle oben genannten Schritte ausgeführt wurden, müssen Reisende, die nach Japan einreisen (sowohl Einheimische als auch Ausländer), am Flughafen einen weiteren PCR-Test durchlaufen und sich 14 Tage lang strengen Quarantänemaßnahmen zu Hause unterziehen. Ebenso ist es auch möglich, in einem Hotel, einer Ferienwohnung oder einer Firmenwohnung zu übernachten. Es ist zu beachten, dass die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel beim Verlassen des Flughafens verboten ist. Es ist entweder erforderlich, eine Unterkunft in der Nähe zu arrangieren oder mit privaten Verkehrsmitteln zu reisen.

Alle bisher beschriebenen Maßnahmen können vor dem Hintergrund des fortschreitenden Rückgangs der im letzten Monat festgestellten Infektionen verstanden werden. Um auf dem aktuellsten Stand zu bleiben, könnt ihr die Medienberichterstattung in englischer Sprache oder den japanischen COVID-19 Coronavirus-Tracker in Echtzeit abrufen. Der Rückgang der Neuerkrankungen hat es fast allen Unterhaltungs- und Restaurantbetrieben ermöglicht, ihre Aktivitäten wieder aufzunehmen. Außerdem wurden die meisten Touristenattraktionen wieder in Betrieb genommen, um die Vorteile des Konjunkturpakets der Regierung zu nutzen. Die Belegungs- und Geschäftszeiten unterliegen jedoch noch einigen Einschränkungen, um die soziale Distanz aufrechtzuerhalten und zu verhindern, dass sich Ausbrüche erneut ausbreiten.

Veränderte Öffnungszeiten der Sehenswürdigkeiten aufgrund von COVID-19.
Schild mit der Ankündigung der vorübergehenden Schließung des Shitennoji-Tempels in Osaka, um die Ausbreitung von Infektionen zu verhindern. Die meisten Tempel und Touristenattraktionen, die im Frühjahr geschlossen hatten, haben nun ihre Aktivitäten wieder aufgenommen ©peter-rabbit

Maßnahmen vor der Abreise und bei der Ankunft in Japan

Die neuen Maßnahmen sehen vor, dass innerhalb von 72 Stunden vor der Abreise nach Japan ein negativer COVID-19-Test vorgelegt werden muss.

Ebenso wird nach Ankunft in Japan, ein weiterer COVID-19-Test an den Quarantänestationen des Flughafens durchgeführt. Diejenigen, die kein negatives Testergebnis des zuvor erwähnten COVID-19-Tests 72 Stunden vor Abflug einreichen können, müssen sich in eine 14-tägige Quarantäne begeben. Der Aufenthaltsort der Quarantäne wird vom Chef der Quarantänestation bestimmt und beschränkt sich auf die festgelegten Unterbringungseinrichtungen der Quarantänestation. Am dritten Tag der Quarantäne muss ein erneuter COVID-19-Test gemacht werden. Diejenigen, die ein negatives Testergebnis nachweisen können, dürfen den Rest der 14-tägigen Quarantäne in ihrem Zuhause verbringen, anstelle der vom Chef der Quarantänestation vorgeschriebenen Unterkunft.

Personen, die ein negatives Testergebnis vorweisen können, müssen sich in eine 14-tägige Quarantäne in ihrem Wohnsitz begeben.

Zur Vermeidung einer Ausbreitung wird die Nutzung aller öffentlichen Verkehrsmittel untersagt, dazu zählen Züge, Busse, Taxis sowie nationale Flüge.

Was können Touristen in den kommenden Monaten erwarten?

Die Absichten der japanischen Regierung sind ganz auf den Versuch ausgelegt, den internationalen Tourismus wieder ins Land zu bringen. Das Hauptziel ist es, um jeden Preis zu vermeiden, dass die Olympischen Spiele in Tokio erneut abgesagt werden. In diesem Sinne sind die japanischen Behörden am meisten daran interessiert, ausländischen Touristen die Reise nach Japan zu ermöglichen. Die Hoffnung ist es, die wirtschaftliche Katastrophe aus dem Jahr 2020 teilweise abfangen zu können, nachdem erkannt wurde, dass die Erwartungen an den Tourismus für dieses Jahr nicht erfüllt werden können. Es hängt jedoch noch immer alles in der Luft, abhängig von der Situation. Je nachdem, ob in den kritischen Gebieten des Landes wie Tokio oder Osaka keine erneuten Ausbrüche zu verzeichnen sind.

Spezielle Informationen für Personen aus Großbritannien und Südafrika

Zur Vermeidung einer Ausbreitung der Mutation des Coronavirus, gelten für Personen und Bürger aus Großbritannien und Südafrika besondere Maßnahmen.

Personen aus diesen Gebieten wird die Einreise nach Japan bis auf weiteres verweigert.

Seit dem 26. Dezember müssen sich Personen aus Großbritannien und Südafrika, die einen dauerhaften Aufenthaltsstatus in Japan besitzen, in eine 3-tägige Quarantäne, an einem vom Chef der Quarantänestation festgelegten Ort (gebuchte Unterkünfte der Quarantänestation), bei ihrer Ankunft in Japan begeben. Am dritten Tag der Quarantäne muss ein erneuter COVID-19-Test gemacht werden. Diejenigen, die ein negatives Testergebnis nachweisen können, dürfen den Rest der 14-tägigen Quarantäne in ihrem Zuhause verbringen, anstelle der vom Chef der Quarantänestation vorgeschriebenen Unterkunft.

Japans Grenzen werden vor dem Frühjahr 2021 nicht für Touristen geöffnet

Derzeit scheinen die japanischen Behörden nicht in Betracht zu ziehen, die Grenzen des Landes vor dem Frühjahr 2021 für Touristen zu öffnen. Die Regierung plant, die Grenzen schrittweise zu öffnen, zunächst für Geschäftsreisen und andere mittel- bis langfristige Visa und zweitens für Touristenvisa. Diese schrittweise Wiedereröffnung der Grenzen soll genügend Zeit geben, um groß angelegte Tests auf den Flughäfen zu organisieren und die Entwicklung der weltweiten Pandemiesituation genau zu untersuchen.

Eine noch hypothetische Wiedereröffnung der Grenzen für Touristen im April 2021 würde eine schrittweise Wiederaufnahme des internationalen Tourismus einige Monate vor Beginn der Olympischen Spiele in Tokio erlauben, die für den 23. Juli 2021 geplant sind. Diskussionen über mögliche Szenarien der Wiederaufnahme des Tourismus, insbesondere in Hinblick auf die Besucher der Olympischen Spiele, werden derzeit jedoch noch für das Frühjahr 2021 erwartet.

Laut Regierungsmitteilung, veröffentlicht durch die berühmte japanische Presseagentur Jiji Press, wären hier die Voraussetzungen für die Einreise internationaler Touristen nach Japan:

  • ein negativer PCR Test vor Abflug
  • ein weiterer PCR Test bei der Ankunft in Japan
  • Eine Quarantäne wird nicht erforderlich sein, sondern die Verpflichtung, eine App für ein Smartphone zu installieren und 14 Tage lang täglich den Gesundheitszustand anzugeben.

Diese Anforderungen würden mindestens bis zum Ende der Olympischen Spiele im August 2021 gültig bleiben.

Veröffentlicht am 15. November 2020. / Letztes Update am 10. Januar 2021.

Übersetzung von Yvonne.

Toshiko Sakurai

Toshiko Sakurai

Disparo (¡con mi cámara!), luego existo. Pinto con luz y junto letras como buenamente puedo. Llegué a Tokio desde Barcelona en otoño de 2017 y desde entonces me dedico a capturar rincones de la ciudad a bordo de mi bicicleta. Cuando no llevo la cámara encima, acostumbro desafiar la ortodoxia culinaria mezclando estilos de todos los lugares donde he vivido.

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